click for Home

Die geologische Erforschung des Nördlinger Rieses blickt auf eine über 200 jährige Forschungsgeschichte zurück. Folglich gibt es eine sehr große Anzahl an Publikationen, welche sich direkt oder indirekt mit den beiden süddeutschen Impaktkratern Nördlinger Ries und Steinheimer Becken befassen.
Ziel der Domain www.impakt-bibliothek.de soll es einmal sein, nach Publikationen zu einzelnen geologischen Aufschlüssen (z. B. Alte Bürg, Wengenhausen, Gelegenheitsaufschlüsse oder heute nicht mehr existierende, historische Steinbrüche etc.), zu geologischen Theorien, Riesforschern oder spezielle geologische Sachverhalte (Reuter'sche Blöcke, Strahlenkegel etc.) zu recherchieren.
Das im Aufbau begriffene Internetportal zum Nördlinger Ries befasst sich mit der Geologie des Rieses, d. h. mit der Entstehung und Forschungsgeschichte des Naturraums Nördlinger Ries.






Herzlich willkommen auf der Homepage www.impakt-bibliothek.de!

Die Wurzeln der geologischen Erforschung des Nördlinger Rieses reichen mindestens in den Zeitraum um 1680. Mit Beginn des Zeitalters der Aufklärung setzte ein tieferes Verständnis des Menschen zu den Naturwissenschaften ein, wodurch sukzessive die einzelnen Fachdisziplinen herauskristallisiert wurden. Die heutige Geologie wurde im 18. Jahrhundert noch Geognosie genannt. In dieser Zeit entstanden die ersten umfangreicheren geognostischen Publikationen zum Nördlinger Ries. Seit jenen frühen Tagen haben sich die Veröffentlichungen vervielfacht. Alte und neue Theorien, aber auch Namensentstehungen von Gesteinen aus dem Nördlinger Ries sollen eines Tages auf diesen Seiten genauer erläutert und in einer umfangreichen Datenbank nachforschbar werden.

Foto: E. T.-C. Chao und E. M. Shoemaker bei der Eröffnung des Rieskrater-Museums am 6. Mai 1990 in Nördlingen


Eingetragenes Design - Schutzrecht

Mittlerweile hat sich die Webseite (derzeit noch offline) etwas weiter entwickelt. Die Grafikerin Monika Kriener hat das Layout der Webseite entworfen und das Logo wurde als eingetragenes Design beim DPMA registriert (Designnummer: 402013004905):


Redaktion / Verfasser

Ich danke Ihnen für Ihr Interesse an der Geologie des Impaktkraters Nördlinger Ries. Leider wird es noch eine Zeit dauern, bis die geplante Datenbank und Webseite online nutzbar sein wird. Schon jetzt bin ich unter Kontakt erreichbar.


Herzliche Grüße

Dr. Oliver Sachs
(Geologe)

In eigener Sache – wichtig

Der Beginn der Riesforschung reicht mittlerweile mehr als 200 Jahre zurück. Damit sind signierte Sonderdrucke, aber auch Gesteine oder Fossilien längst vergangener Aufschlüsse in alten Schul- und Schausammlungen immer wieder vorhanden. Für die moderne Wissenschaft können alte Fundstücke sehr, sehr wichtig sein. So ist beispielsweise der historisch bedeutsame Aufschluss von Amerbach mit seinem rötlich-violetten Suevit seit mehr als 60 Jahren nicht mehr aufgeschlossen. Natürlich können auch Zeichnungen, Skizzen, Beschreibungen oder Fotos alter Aufschlüsse sehr hilfreich für die Interpretation bereits vorhandener, alter Beschreibungen sein. Dazu gehören auch Dokumente der Zeitgeschichte, welche in direktem Bezug zur Geologie des Nördlinger Ries stehen (z. B. der Besuch der Astronauten im Ries), welche unbedingt für die Heimatforschung erhalten bleiben sollten.


Foto: historisches Schubladenschild der Spezialsammlung „Nördlinger Ries“, welche heute Teil des Naturhistorischen Museums der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen a. d. Donau ist.


Leider kommt es immer wieder vor, dass alte und vermeintlich uninteressante geologische Sammlungen aus Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen, Bibliotheken oder von Privatleuten aus Platzgründen oder durch Erbfall weggegeben oder schlimmstenfalls entsorgt, d. h. vernichtet werden. Gerne erkläre ich mich bereit, kostenlos eine solche gefährdete Sammlung zu begutachten und historisch oder wissenschaftlich interessante Stücke für die Zukunft zu sichern. Falls sie Fragen hierzu haben, dann können sie gerne mit mir Kontakt aufnehmen.



Foto: Glasplatten-Negativ mit der gut erhaltenen Fotografie des historisch wichtigen Kristallinaufschlusses am Wegrand NE von Sulzdorf. Die Aufnahme entstand am 12.9.1928 und ist heute Teil der Sammlung des Naturhistorischen Museums der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen a. d. Donau. Quelle: Sachs, O. & Gregor, H.-J. (2010): Geschichte und Bedeutung der Spezialsammlung „Nördlinger Ries“ im Naturhistorischen Museum der Akademie in Dillingen a. d. Donau, Dokumenta Naturae, SB 57.

Schlagworte

Riesforschung, Meteoriteneinschlag, Impact, Impakt, Suevit, Bunte Breccie, Bunte Brekzie, Schliff-Fläche, zweifarbiger Moldavit mit Blase, Moldavite, Strahlenkalk, Strahlenkegel, Shatter Cone, Trümmergesteine, Hydrogeologie, Gesteinsabbau, Märker Zement, Ronheim, Otting, Lindle, Mangoldfelsen, Altebürg, Alte Bürg, Wallersteiner Felsen, Goldberg, Steinberg, Goldburghausen, Kalvarienberg, Gundelsheim, Lausitz, Hainsfarth, Megesheim, Gosheim, Adlersberg, Ofnet, Ofnethöhlen, Holheim, Mönchsdeggingen, Marienhöhe, Riegelberg, Kampf-Stollen, Riegelberg-Stollen, Himmelreich, Endres-Steinbruch, Nördlinger Wasserversorgung, Wasserleitung, Bergwerk, Braunkohle, Deiningen, Hochbehälter, Steinbrüche, Geotop, Lindle, Wallersteiner Felsen, Goldberg, Vogeleier, Vogelreste, Vogelfedern, Stromatolithe, Forschungsbohrung Polsingen, Pipeline, Königlich Bayerische Post München, Astronauten, Rieskrater-Museum, RKM, Steinheimer Becken

Kartenausschnitt: Detailansicht aus der Geognostischen Karte des Königreichs Bayern (Keferstein, 1826)

Panorama des Riesrandes gegen Westen und Norden von Eugen Felle (1906)


      | Disclaimer / Impressum      |        Kontakt       |        © 2017 Riesgeologie